Corona:Das Leiden geht weiter
Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob und was die politische Schweiz aus den Fehlern des letzten Sommers gelernt hat.
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Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob und was die politische Schweiz aus den Fehlern des letzten Sommers gelernt hat.
Der BVG-Kompromiss der Sozialpartner bringt den Lohnabhängigen einiges, besonders den Frauen. Jetzt kommt er in den Nationalrat.
Diese drei Akteure haben mit dafür gesorgt, dass wir in einer zweiten heftigen Coronawelle stecken.
Es fällt leicht, sich über den Putschversuch des Trump-Mobs in den USA zu entsetzen, zu empören oder zu belustigen. Dabei ist gerade die Schweiz seit über drei Jahrzehnten ein Paradebeispiel dafür, wie rechte Demagogen eine bürgerliche Demokratie nachhaltig beschädigen können.
Gibt es einen Widerspruch zwischen Pandemiebekämpfung und Wirtschaftsleben? Nein, sagen die Daten.
Die mutierten Coronaviren verschärfen die Pandemie-Situation. Der Bundesrat steuert wieder stärker. Aber immer noch viel schwächer als die Nachbarländer.
Schriftsteller Pedro Lenz ist gelernter Maurer, hat als kirchlicher Jugendarbeiter gearbeitet und ist Beizen-Mitbesitzer. Ein Interview über sein neues Buch und das Leben in Pandemie-Zeiten.
«Arbeiterliteratur» im Jahr 2020, geht das? Ja – wenn man Pedro Lenz heisst!
Die Zahlen gehen durch die Decke, die Spitäler sind am Anschlag. Die Schweiz ist schlechter dran als alle Nachbarländer. Und das hat politische Gründe.
Die 300 Reichsten in der Schweiz sind in der Covid-Krise noch reicher geworden. Allein der Blocher-Clan legte um4 Milliarden zu. Das hat seine Gründe.
Der Bundesrat schickt den von den Sozialpartnern ausgehandelten Kompromiss auf den parlamentarischen Weg. Weil die Vernehmlassung ausser rechtem Täubelen nichts gebracht hat.
Selten sahen Siegerinnen und Sieger einer Volksabstimmung so hässig aus wie die Direktorin des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse, Monika Rühl, und der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser in der Abstimmungssendung vom Schweizer Fernsehen. Die Mehrheit der Stimmenden wollte, dass Schweizer Konzerne für Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit im Ausland in der Schweiz haften müssen.