PrämienschockVoll auf Kosten der Menschen
Die bürgerliche Mehrheit im Ständerat will die Haushalte mit tiefen Einkommen bei den Krankenkassenprämien nicht besser entlasten.
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Die bürgerliche Mehrheit im Ständerat will die Haushalte mit tiefen Einkommen bei den Krankenkassenprämien nicht besser entlasten.
Seit seiner Gründung wurde der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) von Industriellen angeführt. Mit dem Rücktritt von Valentin Vogt endet diese Ära. Auf ihn folgt Severin Moser, ein Versicherungsmanager.
Milliardenumsätze, Millionengewinne, Milliardenreserven: aber keinen fairen Teuerungsausgleich für jene, die das alles miterarbeitet haben. Das ist Fenaco.
Der Bundesrat bietet den Stromkonzernen viel Geld, damit sie die in den Schweizer Stauseen gespeicherte Energie nicht im internationalen Strom-Casino vergolden. Doch die Axpo macht nicht mit.
Die Lebenskostenkrise spitzt sich dramatisch zu. Die Gewerkschaften fordern: ab sofort keine Löhne mehr unter 4000 Franken. Und: Wer eine Lehre abgeschlossen hat, muss mindestens 5000 Franken verdienen.
Mindestlöhne sind den ideologischen Arbeitgeberverbänden und ihren Frauen und Männern in den Parlamenten ein Dorn im Auge. Sie bekämpfen sie an allen Fronten. Aktuell wieder im Nationalrat.
Die AHV-Renten sind zu niedrig. Die Renten aus den Pensionskassen sind zu niedrig und zu teuer. An beidem wollen die rechten Parteien nichts ändern. Das ist gschämig und verfassungswidrig.
Die SVP tat und tut sich schwer, Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge von Ueli Maurer zu finden.
Seit Wochen schon demonstrieren in Deutschland Zehntausende gegen die steigenden Lebenshaltungskosten. Im Bündnis «Solidarischer Herbst» zentral sind die Klimabewegung und die Gewerkschaft Verdi.
Die Krise trifft nicht alle gleich: Während die einen sich entscheiden müssen zwischen Essen oder Heizen, füllen sich andere die Taschen – zum Beispiel der Nahrungsmittelkonzern Nestlé.
SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga tritt überraschend zurück. Was das für die Bundesratsersatzwahl vom 7. Dezember aus gewerkschaftlicher Sicht bedeutet.
In der Uhrenindustrie sind rund 50 000 Menschen dem GAV unterstellt. Jetzt haben die Unia und der Arbeitgeberverband den Teuerungsausgleich verhandelt. Das Ergebnis ist sehr gut.