BundesratswahlenJans gewählt, Rechte spielte
Ein Arbeitersohn kommt in die Regierung. Und die rechten Parteien spielen Spielchen.
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Ein Arbeitersohn kommt in die Regierung. Und die rechten Parteien spielen Spielchen.
Ob Aushebelung des Arbeitsgesetzes oder längere Öffnungszeiten für Läden: Arbeitgeber argumentieren gerne mit den «Bedürfnissen» der Lohnabhängigen und Konsumierenden. Blöd nur: Meistens fallen ihre Lösungen beim Volk durch.
FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter plant den nächsten Abbauschritt bei der AHV. Diesmal will sie die Witwenrente faktisch abschaffen. Vania Alleva, Schauspielerin Melanie Winiger, Fussballerin Sarah Akanji und viele weitere Frauen halten dagegen.
Die Klimakrise trifft die Bauleute bereits heute mit voller Härte. 20 000 von ihnen fordern jetzt in einer Petition mehr Schutz bei Schlechtwetter und Hitze. Und vor übermässigem Termindruck
Ohne eine soziale Abfederung ist die Klimakrise nicht zu schaffen. Und ohne Fachleute sowieso nicht.
Alle Jahre wieder erscheint in der «Bilanz» die Liste der Superreichen. Auch dieses Mal ist sie gleichzeitig unterhaltsam, erschreckend und erhellend.
Die Signa Holding des schillernden Immobilienhais René Benko (das work-Portrait hier) ist pleite.
Sich regen bringt Segen: in den Branchen, in den Betrieben und auf der Strasse. Eine Zwischenbilanz zu den Lohnverhandlungen zeigt: Mobilisierung wirkt.
Seit einem Vierteljahrhundert führen Schweizer Gewerkschaften eine Kampagne für Mindestlöhne. An einer Tagung zogen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter eine Zwischenbilanz. Und schauten nach vorn.
Ob in Gesamtarbeitsverträgen oder in Gesetzen, Arbeitgeberverbände können Mindestlöhne einfach nicht verputzen. Doch so wie in den Branchen und Betrieben rollt die Mindestlohn-Welle auch in den Kantonen und Gemeinden.
Wieder wackelt das Imperium eines vermeintlichen Wunderknaben. Und wenn die Signa-Gruppe des Tirolers René Benko zusammenkracht, donnert’s auch in der Schweiz.
Längere Ladenöffnungszeiten sind ein Fetisch der Gewerbeverbände. Doch beim Stimmvolk mässig erfolgreich. Darum setzen rechte Politikerinnen und Politiker jetzt auf Verordnungen und den Bund.