Die Briefträgerin & die Milchkästen
Katrin Bärtschi ist Briefträgerin in Bern und Gewerkschafterin. Die Milchkästen heissen heute nicht mehr Milchkästen. Nur ältere Pöstlerinnen und Pöstler...
Katrin Bärtschi ist Briefträgerin in Bern und Gewerkschafterin. Die Milchkästen heissen heute nicht mehr Milchkästen. Nur ältere Pöstlerinnen und Pöstler...
Der jährliche Vorsorgeausweis Ihrer Pensionskasse ist eine sperrige Lektüre. Aber eine wichtige. Schliesslich geht’s um Ihr Geld – und um Ihre Rente!
Der Vorschlag des Gewerkschaftsbundes, wie man die sinkenden Pensionskassenrenten stoppen könnte, sorgt für Wirbel.
Meine Nichte (7) hat jetzt einen Lehrer als Lehrerin, also en Maa. Dasch es Züüg, weil es gibt an der Schule öppe 20 Lehrerinnen und nur einen einzigen Lehrer. Den Herrn Ineichen. Er kommt mit dem Skateboard und tschuttet 2. Liga. Meine Nichte findet ihn vor allem deshalb ok, weil sie jetzt das Guete-Morge-Lied nicht mehr so höch singen müssen.
Ich musste in die Rekrutenschule einrücken und sah auf meiner Lohnabrechnung, dass ich in dieser Zeit nur 2500 statt 4000 Franken verdiene. Dabei hat mir ein Kollege gesagt, man bekomme während des Militärs 80 Prozent des Lohnes. Müsste ich nicht mehr erhalten?
Bauernfrauen chrampfen den ganzen Tag, meist ohne Lohn und Sozialversicherungen. Das muss sich ändern, sagt die Präsidentin der Landfrauen, Christine Bühler.
Er ist ein Detektiv, der täglich Hunderte von Fällen löst: Heinz Hari hilft, dass Briefe auch dann ankommen, wenn sie falsch adressiert oder kaputt sind.
Zehntausende Jugendliche in der Schweiz gehen fürs Klima auf die Strasse. Sie müssen wissen: Ein schneller ökologischer Umbau ist möglich.
Überall in Europa wagen die Leute Arbeitskämpfe: in Spanien bei der Post; in Ungarn in der Audi-Fabrik; in Deutschland im Sicherheitsdienst der Flughäfen; in Belgien bei den Supermärkten Lidl und Carrefour und in Österreich im Gesundheits- und Sozialwesen. Das sind nur wenige Beispiele von vielen in den letzten zehn Monaten.
Die Trotzkisten-Bewegung in der Schweiz war klein, aber einflussreich. Jetzt liegen ihre Memoiren und Dokumente vor.
Es brauchte genau diese strenge Greta-Fokussierung auf eine Sache, um die weltweite Klimabewegung auszulösen. In ihrer legendären Rede am EU-Klimagipfel im polnischen Kattowitz sagte die 16jährige schwedische Schülerin so grosse Dinge wie: «Solange ihr euch nicht darauf konzentriert, was getan werden muss, sondern darauf, was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung.» Und sie sagte es beinahe emotionslos und mit stoischem Blick – und ging viral. Weil Greta von einem anderen Stern ist. Mit ihren zwei Zöpfen, völlig ungeschminkt und unbeirrt, verkörpert sie die Gegenwelt zur fiebrig ich-geilen und aufgespritzten Selfie-Whatsapp-Snapchat-Tinder-Welt.
Es begann mit Greta Thunberg – jetzt gehen weltweit Schüler und Schülerinnen fürs Klima auf die Strasse. Auch in der Schweiz wächst die neue Bewegung rasant.