Am Morgen hat Kerstin Maurhofer stets ein Lächeln auf den Lippen. Im Gespräch mit work verrät die Jumbo-Kassierin, wie sie gestresste Kundschaft zu mehr Menschlichkeit erzieht.
Der Ständerat fällt noch hinter seinen bereits untauglichen Vorschlag für die BVG-Reform zurück. Er will die Renten kürzen, dafür den Versicherungen noch mehr Geld zuschanzen. Besonders Frauen sollen drastisch mehr bezahlen.
Warum schmelzen unsere Pensionskassenrenten wie Schnee an der Sonne? Die Antwort hat ein kritischer Dokfilm aus der Westschweiz. Ein echter Politkrimi.
In Katar sind viele Hausangestellte ihren Chefinnen und Chefs noch immer ausgeliefert. Maria Saul* hilft diesen Frauen – und erzählt von ihren Schicksalen.
Plattformdienste wie Uber schlängeln sich an Gesetzen und Gerichten vorbei und führen ihr Dumping-Modell ungehindert weiter. SP-Nationalrat Christian Dandrès will...
Der Ostschweizer Gesamtarbeitsvertrag fürs Autogewerbe bringt mehr Schutz, Mindestlohn und Kontrolle – und soll bald zum Exportschlager werden. Der Ostschweizer Gesamtarbeitsvertrag fürs Autogewerbe bringt mehr Schutz, Mindestlohn und Kontrolle – und soll bald zum Exportschlager werden.
Dass Sexualität kein Tabu-Thema mehr ist, haben wir auch Margaret Mead (1901–1978) zu verdanken. Die US-Amerikanerin reiste 1925 alleine auf die Pazifikinsel Samoa, um das Heranwachsen und das sexuelle Verhalten junger Mädchen zu erforschen. Aus dieser und anderen Feldforschungen zog sie den Schluss: Das Umfeld bestimmt das Verhalten der Geschlechter und nicht die Biologie. Mit dieser These wurde Mead zu einer der berühmtesten und auch umstrittensten Ethnologinnen ihrer Zeit.
Mead wird eine Anekdote zugesprochen, die aktueller nicht sein könnte: Als Mead von einer Studierenden gefragt wurde, was sie historisch als erstes Zeichen der Zivilisation betrachte, war ihre Antwort so überraschend wie einleuchtend: Es sei ein gebrochener und wieder zusammengewachsener Oberschenkelknochen. Kein Tier in der Wildnis überlebe einen Beinbruch lange genug, damit er heilen könne. Der geheilte Oberschenkelknochen beim Menschen erbringe den Beweis, dass sich jemand um den Verletzten gekümmert, ihn gepflegt und lange genug geschützt habe, bis der Knochen geheilt war.