Wegen Corona-Krise:Der erste 1. Mai ohne Fredi
work-Chefredaktorin Marie-Josée Kuhn über den ersten 1. Mai ohne rote Falken, schwarzen Block, Risotto-Bombe und Fredi.
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work-Chefredaktorin Marie-Josée Kuhn über den ersten 1. Mai ohne rote Falken, schwarzen Block, Risotto-Bombe und Fredi.
In riesigen Inseraten erklärt die SVP dem Bundesrat und seiner Corona-Politik den Krieg. work hat ihre Behauptungen an der Realität gemessen. Punkt für Punkt.
Ein Alters- und Pflegezentrum im Zürcher Oberland: Schon am ersten Tag hat’s der «Zivi» schweisstreibend. Und dann möchte ihm eine abenteuerlustige Rüstige wegen der Uniform erst noch an die Wäsche.
Die SVP wurde von der Corona-Pandemie auf dem linken Fuss erwischt und brauchte glatte drei Wochen, um sich zu sortieren. Umso heftiger dreht sie jetzt im Roten.
Bereits 2006 warnte Ex-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer den Bundesrat vor den Risiken einer Pandemie. Vergeblich.
Das gab es noch nie! Der Tag der Arbeit live am Bildschirm. Wegen Corona geht der Gewerkschaftsbund jetzt online. Und den traditionellen 1.-Mai-Bändel gibt es jetzt ebenfalls digital. Alles auf www.mai2020.ch.
Viele Arbeitnehmende kauen jetzt schon schwer an der Corona-Krise. Weil sie arbeitslos werden, weil sie in Existenznöten sind. Sie alle leisten systemrelevante Arbeit, aber sind trotzdem schlecht bezahlt. Die Kaufkraft und damit die Lebenschancen der Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen müssen erhalten und verbessert werden. Denn nur so kommen wir aus dieser Krise raus.
Daniel Koch ist die coolste Socke auf dem Corona-Parkett. Das «tough cookie» der Krisenhandhabung. Und er bleibt es über seine offizielle Pensionierung hinaus. Das ist für die Krisenbewältigung grad so wichtig wie mehr Tests, mehr Masken und mehr Überbrückungshilfen.
Die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung wirken. Jetzt wollen sie rechte Politiker und Lobbyisten schleifen. Und dafür 30 Prozent der Bevölkerung einsperren.
In der letzten work-Ausgabe haben 9 Menschen von ihrer Arbeit an der Front erzählt. Zwei Wochen später wollte work wissen: Wie ist es ihnen ergangen?
Ob Spanische Grippe oder Coronavirus: «Infektionskrankheiten treffen nie alle sozialen Schichten gleich», sagt der Zürcher Geschichtsprofessor Flurin Condrau. Dabei habe jeder Mensch ein Recht auf Gesundheit.
Henriette Hermine ist eine Zwergwyandotte. Im neuen work richtet sie eine Oster-Botschaft an die ungefiederten Zweibeinerinnen und Zweibeiner, die gerade unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden.