1x1 der WirtschaftRentenlücke mit 13. AHV schliessen
Mieten, Krankenkassenprämien, Strom, Lebensmittel: alles wird teurer. Bei den Löhnen geht es wieder aufwärts.
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Mieten, Krankenkassenprämien, Strom, Lebensmittel: alles wird teurer. Bei den Löhnen geht es wieder aufwärts.
Ein höheres Rentenalter tötet. Das ist die traurige Botschaft einer neueren Studie* zu einer Rentenreform in Spanien. Die Reform erschwerte Beschäftigten die Frühpensionierung.
Die Gesundheitsausgaben sind in der Schweiz in den letzten Jahren nochmals angestiegen.
Er sei der «höchste Mindestlohn der Welt», hiess es, als in Genf über den Minimallohn von 23 Franken pro Stunde abgestimmt wurde.
Lager kosten. Sie brauchen Platz, müssen bewirtschaftet werden und binden Geld, das anderswo ertragreich eingesetzt werden könnte.
Der jährlich von der Credit Suisse publizierte «Global Wealth Report» rechnet vor, dass die in der Schweiz lebenden erwachsenen Personen mit über 603 000 Franken das höchste Durchschnittsvermögen der Welt aufweisen.
Der Bundesrat hat bei der Einführung der obligatorischen Krankenkasse versprochen, dass niemand mehr als 8 Prozent seines steuerbaren Einkommens für die Prämien ausgeben müsse.
«Wir haben die gestiegenen Energiekosten vollumfänglich an die Kunden weitergegeben», gab Clariant-Chef Conrad Keijzer letzten Oktober gegenüber der NZZ unumwunden zu.
Neoliberale Ökonomen wie der Luzerner Professor Christoph Schaltegger oder rechte Politiker wie FDP-Präsident Thierry Burkart wollen uns weismachen, dass in der Schweiz zu wenig gearbeitet werde.
Die meisten Leute in der Schweiz leben von einem Lohn. Mit ihm zahlen sie ihre Einkäufe, ihre Miete, ihre Krankenkasse. Seit Mai 2020 haben sich die Preise um fast 6 Prozent erhöht.
In Branchen, in denen viele Frauen arbeiten, sind die Löhne meist tief. In der Gastronomie, wo mehr als die Hälfte der Beschäftigten weiblich sind, verdienen rund vier von fünf Frauen mit einem Lehrabschluss weniger als 5000 Franken im Monat (x 13, auf eine 40-Stunden-Woche umgerechnet).
Die Teuerung und die stark steigenden Krankenkassenprämien belasten die Haushalte mit unteren und mittleren Einkommen finanziell immer stärker. Eine vierköpfige Familie zahlt heute für die Krankenkassenprämie 1000 Franken und mehr, selbst wenn sie ein preisgünstiges HMO-Modell gewählt hat.