In Deutschland spitzt sich der Kampf um die Braunkohle zu. Das Schlachtfeld heisst Hambacher Forst. Dank der dort angewandten Baumhaus-Guerrilla-Taktik könnte Deutschland den Ausstieg aus der Braunkohle schaffen.
Ich mache Zivildienst. Jetzt bekomme ich vom Staat in den Jahren, in denen ich keinen Einsatz leiste, jeweils eine Rechnung für Wehrpflichtersatz. Muss ich diesen zahlen?
Der «Steuer-AHV-Deal» ist bei den Gewerkschaften umstritten. Corinne Schärer, in der Unia-Geschäftsleitung zuständig für das Dossier, erklärt die Ausgangslage, die neusten Entscheidungen und was jetzt wichtig ist.
2016 wechselte das Hotel-Bijou die Hand. Dann fehlte plötzlich das Geld für Waren und Löhne. Die Spuren führen zum Schwefel-Milliardär Alexei Fedoritschew aus Russland.
Angriff auf die Rente 60, Angriff auf die Mindestlöhne, Angriff auf den Gesundheitsschutz: Der Baumeisterverband ist ausser Rand und Band. Jetzt haben die Bauleute genug.
Bauarbeiter leben gefährlich und sterben früh. Im Schnitt erleidet ein Bauarbeiter alle fünf Jahre einen Unfall. 40 Prozent der Bauarbeiter im Alter von 40 bis 65 Jahren werden invalid. Nur zwanzig Prozent erreichen das Rentenalter 65 gesund. Dass die Baubüezer seit 2003 mit 60 in die Frühpension gehen können, ist denn auch die grosse soziale Errungenschaft der letzten Jahrzehnte. Erkämpft haben sie sich die Bauarbeiter zusammen mit den Gewerkschaften. Dass die Baumeister diese Errungenschaft jetzt aufs Spiel setzen – und entweder das Rentenalter erhöhen oder die Renten senken wollen –, ist deshalb ein dicker Hund.
Ich habe eine Stelle gefunden und mich vom RAV abgemeldet. Danach habe ich eine Verfügung erhalten, wonach ich einem Termin unentschuldigt ferngeblieben sei. Dabei bin ich doch bereits abgemeldet. Ist dieses Vorgehen korrekt?
In der Schweiz gilt die Kündigungsfreiheit. Aber nicht alles ist erlaubt: Eine Kündigung kann zur Unzeit erfolgen oder missbräuchlich sein. Dann gibt’s Aufschub oder eine Entschädigung.
Bin in den Ferien auf Blues Cruise, mit tausend anderen Leuten aus der Schweiz. Das Kabinenpersonal kommt von den Philippinen oder aus Nepal. Die rackern sich ohne Gewerkschaftsvertretung ab, um daheim ihre Familien durchzubringen.
Plötzlich war in Spanien der Sozialdemokrat Pedro Sánchez «El guapo» (der Schöne) am Ruder und nicht mehr der muffige Premier Manuel Rajoy. Diesen Moment beschreibt Gewerkschafter Javier Navas so: Es sei, wie wenn nach Jahren stickiger Luft im Zimmer «plötzlich die Fenster aufgehen und frischer Wind reinkommt.»