Rumänien zeigt, wie die Länder in Europa die Gesamtarbeitsverträge (GAV) stärken können. Das jüngste rumänische GAV-Gesetz ist ein Wegweiser für ganz Europa.
Am 22. Oktober wird in der Schweiz der National- und der Ständerat gewählt. work zeigt Ihnen, welche politischen Werkzeuge – neben Wählen und Abstimmen – Sie sonst noch haben. Sie haben keinen Schweizer Pass? Auch dann haben Sie das Recht und die Möglichkeit auf Mitbestimmung.
Ämter und Behörden schützen Frauen nicht vor gewalttätigen Partnern. Rechtsanwältin Asha Hedayati erlebt das tagtäglich. Besonders gefährdet sind Mütter, die finanziell von ihren Partnern abhängig sind.
Mit 550 Kilometern pro Stunde durch Europa: Das soll ein Superzug aus Polen möglich machen. Kommt dieser Zukunftssprinter wirklich zum Fliegen? Und was bedeutet das für den Energieverbrauch?
Es war der 11. September 1973. Fünfzig Jahre sind es her. Die «Moneda» stand in Flammen, der Präsidentschaftspalast mitten in der chilenischen Hauptstadt Santiago.
Ich war Ende August am Kongress der UNI Global Union in Philadelphia, USA. Die UNI ist ein globaler Gewerkschaftsbund mit Mitgliedern aus 150 Ländern. Ihr Ziel: kollektive Gesamtarbeitsverträge und soziale wie auch wirtschaftliche Gerechtigkeit.
Sie schuften, doch der Lohn reicht einfach nicht? Das geht immer mehr Menschen so, seit die Löhne der Teuerung hinterherhinken. Kommt noch ein Unfall dazu, Arbeitslosigkeit oder ein Ex-Partner, der die Alimente nicht bezahlt, gerät man schnell in Geldnot. work zeigt, welche Möglichkeiten Sie haben und wo Sie Hilfe bekommen.
Fragt man Lea Hunzinger, als was sie arbeitet, fallen ihr mindestens zehn komplett verschiedene Tätigkeiten ein. Im Theaterzirkus Wunderplunder ist sie die talentierte Alleskönnerin.
Ein Militärputsch jagt den anderen. Die neokolonialen Regime stürzen, die Frankreich bis anhin eine profitable wirtschaftliche und finanzielle Ausbeutung der Völker seines ehemaligen Kolonialreiches auf dem afrikanischen Kontinent ermöglicht hatten.
Mit viel Pathos und hoffentlich etwas weniger Weisswein feierte das Parlament am 12. September den 175. Geburtstag der Schweiz (auch wenn manche diesen lieber einem Mythos, einem deutschen Dichter und einem anderen Datum zuschreiben würden). Prost! «Das Theater ist klein, aber das Spektakel hat Grösse», berichtete der Franzose Alexis de Tocqueville. Nicht im Jahr 2023, sondern 1848. Weit weniger diplomatisch beschrieb der junge Friedrich Engels die Ereignisse vor der Staatengründung: Die «brutalen und bigotten Bergstämme» würden sich «störrisch gegen die Zivilisation und den Fortschritt stemmen». Was andere Zeitzeugen wie Louis Napoléon, Karl Marx oder Michail Bakunin über die Gründung des schweizerischen Bundesstaates dachten, hat Jonas Komposch auf hier zusammengetragen.
ABSURD. Seither hat die Verfassung zwei grosse Revisionen und Hunderte Teilrevisionen erfahren, und mit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 wurden endlich auch die Frauen Teil des Bundesstaates. Im Laufe der Zeit haben das Proporzsystem, der Gleichstellungsartikel oder der Beitritt zur Uno Einzug in die Verfassung gehalten. Aber auch einige absurde und völkerrechtlich umstrittene Vorlagen wie etwa Kleidungsvorschriften (Burka-Verbot) oder Turmbaubestimmungen (Anti-Minarett-Initiative).