Der Gang in die EU-Hauptstadt Brüssel war vor 10 Jahren eine Qual. Als Schweizer Delegierter im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) erlebte ich an den Treffen die verheerenden Auswirkungen der neoliberalen Politik der EU.
Als Reaktion auf die steigende Teuerung hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) im letzten Dezember den Leitzins nochmals um 0,5 Prozent auf 1 Prozent erhöht. Sie folgte damit der Europäischen Zentralbank und der US-Zentralbank.
Ob Wärmepumpe, Bodenheizung oder Wasserversorgung: Nino De Simini kennt sich aus. Seit die Energiewende Fahrt aufgenommen hat, sind sein Wissen und seine Erfahrung gefragt. Das merkt er jetzt auch an seinem Lohn.
Es brauchte engagierte Verhandlungen, um in der diesjährigen Lohnrunde zumindest die Teuerung für die meisten Arbeitnehmenden annähernd auszugleichen. Erfreulich: In verschiedenen Branchen werden die Mindestlöhne angehoben.
Ich bin Grenzgängerin und habe einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag in der Schweiz, der Ende März 2023 ausläuft. Ungefähr auf diesen Zeitpunkt sollte auch mein Kind auf die Welt kommen.
Staatliche Interventionen der Europäischen Union sind nicht neu. In den Jahren nach dem Crash der Finanzwirtschaft von 2008 intervenierte die EU in vielen Ländern und verlangte brutale Sparpakete und eine Senkung der Löhne.
Das Dorf Fairbourne liegt an der malerischen Küste von Wales, Grossbritannien. 2014 meldete der Nachrichtensender BBC Wales: Fairbourne lasse sich nicht länger gegen das Meer verteidigen. Schon 2025 müsse es aufgegeben werden. Später zeigten sich die Behörden bereit, den schützenden Damm noch bis 2054 aufrechtzuerhalten. Danach wird das Dorf dem Meer überlassen. Die Klimakrise (zu der sich auch Baubüezer Käch, unser neuer Kolumnist, Gedanken macht) führt zu steigenden Meeresspiegeln, häufigeren und extremeren Stürmen. Deshalb wird Fairbourne nicht mehr bewohnbar sein, die rund tausend Einwohnerinnen und Einwohner müssen ihre Häuser verlassen. Werden sie die ersten europäischen Klimaflüchtlinge?
Die Produktivität pro geleistete Arbeitsstunde wächst derzeit steil an. Und sie muss und wird weiterwachsen. Damit wir alle besser leben. Was wir jetzt dringend brauchen, sind ebenso steigende Reallöhne. Und vielleicht auch die Hilfe von Robotern.
Die Bilder der Polizeigewalt im deutschen Lüzerath haben mir einiges aufgezeigt. Zum Beispiel, dass es einigen dieser beamteten Gewaltmonopolisten wohl eine wahre Freude war, mit dem Knüppel in der Hand für einen Energiekonzern ins Schlachtfeld zu ziehen.
Die Schweiz ist ein faszinierendes, hin und wieder merkwürdiges Land. Davon zeugte die erste Intervention der helvetischen Uno-Botschafterin Pascale Baeriswyl im Uno-Sicherheitsrat am 1. Januar.