Der deutsche Ex-Bundeskanzler Willy Brandt war dreizehn Jahre lang Präsident der Sozialistischen Internationale. Uns damals Junge im Exekutivrat hat er gemahnt: «Friede ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.»
Money, money, money must be funny, in a rich man’s world – Geld ist lustig in der Welt der reichen Männer. Das werden sich die CS-Manager wohl auch gedacht haben, als sie in den letzten 10 Jahren zwar insgesamt 3 Milliarden Franken Verlust einfuhren und dennoch ganz fidel 32 Milliarden Franken Boni einsteckten . Dabei erfüllen Boni ihre Aufgabe nicht: im besten Fall sind sie wirkungslos, im schlechtesten Fall fördern sie betrügerisches Verhalten. Das sagt Antoinette Weibel im Onlineportal Ellexx. Sie ist Forscherin an der Universität St. Gallen (HSG), einer Institution fernab jeglicher linker Systemkritik.
RIEN DE RIEN. Um die Finanzwelt zu retten, musste jetzt der Staat einspringen – 14 Jahre, zwei Monate und viele falsche Schwüre nach der UBS-Krise vom Dezember 2008. Denn statt an griffigen Kontrollen wurde fleissig an Karrieren gewerkelt. Non, rien de rien, non, je ne regrette rien … Die UBS dankt’s Finanzministerin Karin Keller-Sutter. Der Deal: Der Bankkonzern kann sich seine ärgste Schweizer Konkurrentin für läppische 3 Milliarden unter den Nagel reissen und bekommt dafür «Versicherungen» im Wert von 259 Milliarden Franken, das Risiko tragen wir alle – ist das alles nur geklaut? Eo, eo.
Alessandra Cesari hat im Gastgewerbe schon alles erlebt: Missgunst, mangelnden Respekt, schlechte Bezahlung. Doch in ihrem neuen Job, abseits des hochpolierten Cüpli-Zürich, fühlt sie sich endlich angekommen.
Ich arbeite seit drei Jahren Vollzeit als Sachbearbeiterin und habe keinen Vorsorgeausweis der Pensionskasse erhalten. Ich mache mir deshalb Sorgen, ob ich bei einer Pensionskasse versichert bin und wo mein Vorsorgeguthaben der zweiten Säule ist. Was kann ich tun?
Die EU will ab 2035 neue Autos verbieten, die Diesel und Benzin verbrennen. Dies im Gegensatz zu China und den USA. Und auch die einst umweltfreundlichere Schweiz hinkt einmal mehr hinterher. Dabei zeigen die Trends: Die Verbrenner könnten vielleicht bald überholt sein.
In der Frühzeit der Computerentwicklung gab es fast nur Programmiererinnen. Trotzdem halten sich Vorurteile über Frauen in der IT hartnäckig. Mit drastischen Folgen für die Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
Für Teenies sind Nebenjobs eine gute Sache, um erste Erfahrungen mit «eigenem» Geld zu machen. Doch: Welche Arbeit dürfen Jugendliche verrichten? Wie viel Lohn ist angemessen? Tipps und Tricks, wenn die Arbeitswelt ruft.
Wie wird der fürchterliche russische Vernichtungskrieg gegen das ukrainische Volk enden? Niemand weiss die Antwort. Sicher ist bloss, dass jeder vernünftige Mensch das möglichst unmittelbare Ende dieses Massakers herbeiwünscht.
Wegen eines Unfalls war ich letztes Jahr bei der Arbeit 3 Monate ab wesend. Ausserdem ist mein Sohn zur Welt gekommen, und ich habe zwei Wochen Vaterschaftsurlaub bezogen.
In den letzten Monaten mussten sich Lobbyisten für US-Kapitalinteressen in Brüssel wütenden Fragen von US-Spitzenmanagern stellen: Wie konnten Europaparlament und Ministerrat ein EU-Gesetz verabschieden, laut dem
80 Prozent aller Beschäftigten einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) haben sollten?
Vor vier Jahren war der Frauenstreik für Stephanie Wegmann noch kein Thema. Jetzt aber schon! Die Malerin sagt, was sich geändert habe – und warum sie ihre Küche trotzdem nicht schwarz streiche.
Fast 450 Kommentare in drei Tagen: so viel Aufruhr verursachte ein Artikel über einen Berliner Oben-ohne-Entscheid in der NZZ. Die Kommentare schwanken zwischen Belustigung und «selber schuld an der Belästigung». Der Entscheid der «Ombudsstelle der Landesstelle für Gleichbehandlung» – publiziert am Weltfrauentag – erlaubt das «Schwimmen mit freiem Oberkörper» in ganz Berlin neu auch für weibliche Personen. Und: Ab sofort sei vom Bikinihöschen bis zum Burkini alles erlaubt.
Zum Entscheid kam es nach einem Polizeieinsatz im Schwimmbad Kaulsdorf. Dort zog die Rettungsschwimmerin Lotte Mies oben ohne ihre Bahnen, bis die Polizei sie aus dem Becken holte und ihr die Schwimmbadordnungs-Leviten las. Worauf sich Mies abtrocknete und eine Diskriminierungsbeschwerde einreichte.