Laura mal lautLaura und die Dächer der Stadt
Vor kurzem habe ich in einem Café zufällig mit einem Mann aus der Holzbaubranche ein spannendes Gespräch geführt.
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Vor kurzem habe ich in einem Café zufällig mit einem Mann aus der Holzbaubranche ein spannendes Gespräch geführt.
Unzählige Aktionen, Demos, eine Volksinitiative mit 61 Prozent Ja-Anteil – und trotzdem hat sich die Situation in der Pflege nicht gebessert. Im Gegenteil, sagen drei Pflegende. Deshalb denken sie jetzt laut über das letzte Mittel nach: Streik.
Anfang April steigen die Löhne der 220 Mitarbeitenden in der Berner Toblerone-Fabrik um 1,5 Prozent. Geschenkt war das nicht: Die Lohnerhöhung für alle ist die Folge eines mehrjährigen Kampfes der Belegschaft.
Mit «Trotz alledem!» legt der Soziologe und work-Kolumnist Jean Ziegler auch mit über 90 Jahren kein versöhnliches Altersbuch vor, sondern eine kämpferische Anklage und ein unbeirrtes «Ändere die Welt! Sie braucht es».
Dieses Jahr hat die Unia Wallis die Arbeitgeberverbände der Gebäudetechnik und Gebäudehülle sowie Stahlbau mit dem Schmähpreis «Goldene Raspel» ausgezeichnet. Nach einer Baudemo weigerten sie sich, die Löhne zu erhöhen.
Tesla-Besitzer Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt. Und er hasst Gewerkschaften. In der «Giga-Factory» in Grünheide südlich von Berlin eskalierte jetzt der Konflikt zwischen Tesla und der IG Metall kurz vor den Betriebsratswahlen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Ein Personalaushang der Migros Aare bringt 8500 Mitarbeitende auf die Palme: Sie hätten ein zu risikoreiches Freizeitverhalten – und seien daher schuld an noch mehr Stress und Unfällen in den Filialen! Jetzt krebst der orange Riese zurück.
Poliere sind die «Capos» der Baustellen und haben einen eigenen GAV. Doch dieser übernimmt jetzt alle Verbesserungen des neuen Landesmantelvertrags – trotz Widerstand der Meister.
Hunderttausende Haushalte leiden unter der Bezahlbarkeitskrise auf dem Wohnungsmarkt. Eines der wenigen wirksamen Gegenmittel: mehr gemeinnütziger Wohnungsbau. Doch die Rechten und Bürgerlichen bocken.
Sie zündeln weiter: Die bürgerliche Mehrheit der SGK des Ständerates will ein Bundesdiktat für Hungerlöhne und den Sonntag zum gewöhnlichen Arbeitstag machen. Die Gewerkschaften wiederholen ihre Referendumsdrohung.
Parlamentarisch angenommene Steuervorlagen sind in der Schweiz meistens einfach zu beurteilen. Weil es dabei eigentlich immer nur darum geht, wie viel weniger jene abgeben, die überdurchschnittlich viel verdienen. Bei der Individualbesteuerung ist es für einmal komplizierter.
Ende 2025 entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die EU-Richtlinie über angemessene Mindestlöhne rechtmässig sei (work berichtete).