Der jährlich von der Credit Suisse publizierte «Global Wealth Report» rechnet vor, dass die in der Schweiz lebenden erwachsenen Personen mit über 603 000 Franken das höchste Durchschnittsvermögen der Welt aufweisen.
30 000 UBS-Jobs weltweit verschwinden. 10 000 davon in der Schweiz. Die Produktivität der Grossbank wird steigen. Die Risiken leider auch. Und niemand regt sich darüber auf.
Eine der ersten Ärzte-Serien flimmerte vor bald 70 Jahren über die Bildschirme. Sie hiess «Medic» und zeigte blutig echt den halbgöttischen Kampf von Dr. Styner um Leben und Tod. Heute bekannter ist «Emergency Room». 15 Jahre lang liess sie ihre Ärztinnen und Ärzte hochpulsig in einer Notaufnahme nähen, transplantieren und in Lichtgeschwindigkeit Computertomographien interpretieren. Schon fast unsterblich scheint «Grey’s Anatomy». Ging es in den ersten Folgen (2005) noch hauptsächlich um die Liebeleien der Ärzteschaft, so wurde die Serie spätestens ab der 16. Staffel ein «politischer Kommentar». Themen wie Abtreibungsverbot, häusliche Gewalt oder Armut wurden Teil des Spitalalltags, schreibt die Historikerin Nadia Pettannice in ihrer brillanten Serien-Analyse auf geschichtedergegenwart.ch.
KOMPLIKATIONEN. Chronisch sind jedoch bei diesen Serien die Auslassungen: Serienfiguren ohne Medizinstudium? Null. Schmerzhafte Heilungsprozesse? Keine. Endlose Stunden bei der Physio? Nie.
30 Jahre lang versuchte der Ingenieur Horst Bendix, bis zu 400 Meter hohe Windräder zu entwickeln, um die in diesen Höhen stärker wehenden Höhenwinde zu ernten. Und ausgerechnet jetzt, wo die Brummer in Betrieb gehen können, ist er gestorben.
Der Bundesrat hat bei der Einführung der obligatorischen Krankenkasse versprochen, dass niemand mehr als 8 Prozent seines steuerbaren Einkommens für die Prämien ausgeben müsse.
Juli 2023: Im 5200 Seelen grossen Uhrmacherdorf Saint-Imier im Berner Jura strömen mehr als 4000 Anarchistinnen und Anarchisten aus 82 Ländern und allen sozialen Klassen und Generationen zusammen, um der Geburtsstunde der Ersten Soziallibertären Arbeiter-Internationale von 1872 zu gedenken.
Ein übermütiger Spruch und viel Selbstvertrauen – so fand Carmen Horat den Beruf, der sie happy macht. Als Chauffeurin ist sie allein unterwegs und doch Teil einer starken Gemeinschaft.
Eine Kassierin in Weltuntergangsstimmung. Ein Metallarbeiter mit Karaoke- und Alkoholproblem. Zwei Liebende, die sich finden – auf Ab- und Umwegen. Das ist das neuste Meisterwerk des finnischen Kultregisseurs Aki Kaurismäki.