CO2-freie Schweiz: Bis spätestens 2035 ist das machbar
Zehntausende Jugendliche in der Schweiz gehen fürs Klima auf die Strasse. Sie müssen wissen: Ein schneller ökologischer Umbau ist möglich.

Zehntausende Jugendliche in der Schweiz gehen fürs Klima auf die Strasse. Sie müssen wissen: Ein schneller ökologischer Umbau ist möglich.
Überall in Europa wagen die Leute Arbeitskämpfe: in Spanien bei der Post; in Ungarn in der Audi-Fabrik; in Deutschland im Sicherheitsdienst der Flughäfen; in Belgien bei den Supermärkten Lidl und Carrefour und in Österreich im Gesundheits- und Sozialwesen. Das sind nur wenige Beispiele von vielen in den letzten zehn Monaten.
Die Trotzkisten-Bewegung in der Schweiz war klein, aber einflussreich. Jetzt liegen ihre Memoiren und Dokumente vor.
Es brauchte genau diese strenge Greta-Fokussierung auf eine Sache, um die weltweite Klimabewegung auszulösen. In ihrer legendären Rede am EU-Klimagipfel im polnischen Kattowitz sagte die 16jährige schwedische Schülerin so grosse Dinge wie: «Solange ihr euch nicht darauf konzentriert, was getan werden muss, sondern darauf, was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung.» Und sie sagte es beinahe emotionslos und mit stoischem Blick – und ging viral. Weil Greta von einem anderen Stern ist. Mit ihren zwei Zöpfen, völlig ungeschminkt und unbeirrt, verkörpert sie die Gegenwelt zur fiebrig ich-geilen und aufgespritzten Selfie-Whatsapp-Snapchat-Tinder-Welt.
Es begann mit Greta Thunberg – jetzt gehen weltweit Schüler und Schülerinnen fürs Klima auf die Strasse. Auch in der Schweiz wächst die neue Bewegung rasant.
Sie sind jung, voller Tatendrang und wollen nichts weniger als eine ökologische Revolution. work hat sechs Aktivisten und Aktivistinnen der Klimabewegung in Zürich getroffen.
Bis vor wenigen Monaten sind die Liegenschaftspreise und die Wohnungsmieten in der Schweiz rasant gestiegen. Rekordtiefe Zinssätze haben es auch Mittelstandsfamilien erlaubt, Wohnungen zu kaufen anstatt zu mieten.
Acht Jahre lang führte Susanna Camusso (63) die grösste Gewerkschaft Italiens und auch Europas. Jetzt tritt die CGIL-Chefin zurück. Nicht wehmütig, aber ziemlich besorgt um Italien.
er Post-Verwaltungsrat hat einen neuen Chef gewählt. Nicht den Mann, auf den sich die «NZZ am Sonntag» bereits kurz nach dem Abgang der Chefin so freute: «Aufräumer Thomas Baur wird schon als künftiger Post-Chef gehandelt.» Nein, es ist ein gewisser Roberto Cirillo.
Der Besuch von Ignazio Cassis in der Glencore-Kupfermine in Sambia sorgt für heftige Kritik, selbst innerhalb seiner eigenen Partei.
Die Gewalt der Gilets jaunes ist ein Echo auf die Gewalt, die von Präsident Macrons Zerstörung der französischen Gesellschaft ausgeht.
Mein Lieblingslied ist Sinas Song vom Sohn vom Pfarrer mit «schiine Öigä». Und weil es der Sohn vom Pfarrer ist, ist das ganze «Beriäru und Värfiäru» (Berühren und Verführen) natürlich noch viel aufregender als bei Normalsterblichen. Sina singt das so gut, dass man sofort gern dabei wär.