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Der Kniff ist so beliebt wie gefährlich: Rechte bis Rechtsextreme ernennen gerne Sündenböcke.
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Der Kniff ist so beliebt wie gefährlich: Rechte bis Rechtsextreme ernennen gerne Sündenböcke.
Ob Pfleger, Verkäuferin, Baubüezer oder Konditorin: Deshalb stimmen die Unia-Mitglieder am 14. Juni Nein zur Chaos-Initiative.
Bei einem Podium zur SVP-Chaos-Initiative in Zürich zeigte sich vor allem eines: Die Initiative hat enormes Schadenspotential. Sie dient der SVP als Nebelpetarde und zur Bewirtschaftung der Probleme in der Schweiz, die sie oft selbst verursacht.
Kommen weniger Menschen in die Schweiz, um zu arbeiten, sinken die Mieten. Diese Aussage tönt auf den ersten Blick logisch. Darum wird sie so oft wiederholt. Doch die Zahlen belegen etwas anderes. Etwas ganz anderes.
Eigentlich ging’s um Hofläden auf Bauernhöfen. FDP und GLP zimmerten daraus ein Pro-Tankstellenshop-Gesetz. Dagegen kämpfen jetzt Gewerkschaften, Detailhändler, SVP und SP Seite an Seite.
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP ab. Jetzt haben Gewerkschaften und fortschrittliche Parteien ihre Nein-Kampagne lanciert: mit klaren Analysen, deutlichen Zahlen und grosser Entschlossenheit wollen sie das drohende Chaos abwenden.
Jahr für Jahr bezahlen die Mieterinnen in der Schweiz 10 Milliarden Franken zu viel Miete. Weil das geltende Gesetz nicht durchgesetzt wird. SVP, FDP, Mitte und GLP wollen daran nichts ändern. Darum wird die Mietinitiative noch wichtiger.
Die «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP trägt einen harmlosen Namen. Doch der täuscht: Ein Ja würde allen schaden, die von ihrem Lohn oder ihrer Rente leben.
Es gibt viele verständliche Anlässe, sich über die SRG und ihre Sendungen zu ärgern. Aber keinen einzigen guten Grund, die Gebühren zu halbieren und am 8. März der SVP-Initiative zuzustimmen.
Für die US-Datenkrake Amazon baute Green im Aargau ein riesiges Rechenzentrum. Seither kommt es dort immer wieder zu Lohndumping. Die Dimensionen sind massiv. Bis Herbst 2025 war SVP-Nationalrat Franz Grüter Green-Verwaltungsratspräsident.
Das Jahr scheint schon alt, arg lädiert, bevor es überhaupt so richtig begonnen hat: Die Brandkatastrophe von Crans-Montana (und plötzlich war die Medienwelt voller selbsternannter Brandspezialisten) oder die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA (und plötzlich schossen ältere Herren als Lateinamerika-Experten wie Pilze aus dem Boden).
Ein liberaler Traum, der auf Teufel komm raus wahr werden soll: Rechte Parteien greifen den arbeitsfreien Sonntag (schon wieder) an....