Wer bekommt die Impfungen?
Die Impfstoffe gegen das Coronavirus sind ungleich verteilt. Zudem haben einzelne Länder mehr organisatorische Schwierigkeiten als andere bei der Durchimpfung der Bevölkerung.
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Die Impfstoffe gegen das Coronavirus sind ungleich verteilt. Zudem haben einzelne Länder mehr organisatorische Schwierigkeiten als andere bei der Durchimpfung der Bevölkerung.
Jean Ziegler über die EU-Aussengrenze und die Interessen der Rüstungsindustrie.
Syngenta ist ein bisschen wie die Vogelwarte Sempach: kümmert sich um Vögel, Nistplätze, Bienen und Biodiversität. Und gibt uns jene natürlichen Lebensräume zurück, die wir zerstört haben. Ein Blick in das doppelseitige Inserat des Konzerns, das derzeit kursiert, genügt: Schauen Sie nur, wie schön der Klee da auf dem Foto blüht und wie zart die hellgelben Margeriten! Sehen Sie den himmelblauen Himmel über dem grasgrünen Gras? Und da hat’s noch ein Gratis-Briefchen voller Wildblumensamen eingeklebt. Zum Selberaussäen: «Machen Sie mit bei der Operation Pollinator!» steht da drauf. Und weiter: «Wir bei Syngenta Group sind überzeugt: Wer die Welt nachhaltig ernähren will, muss bei unseren Böden beginnen.» Was für ein Brain- und Greenwashing! Was für eine Dreistigkeit! Ausgerechnet jener Agrokonzern, der Leben monopolisiert und natürliche Ressourcen privatisiert.
Zu viel Pestizide, zu viel Gülle: unser Trinkwasser ist belastet. Das will die Trinkwasserinitiative ändern. Zu Recht!
Für die älteren Arbeitnehmenden ist es in den letzten Jahren härter geworden. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere bei den Ü 60, steigt beunruhigend stark an.
Noch vor einem Jahr hätte sich niemand vorstellen können, dass in Visp VS jeden Tag eine Million Impfdosen gegen Corona produziert würden. Ebenso können wir uns heute nicht vorstellen, dass wir schon bald direkt, umweltfreundlicher und erst noch günstiger von Grenchen Süd SO nach Sarajewo fliegen können. Doch das könnte schneller klappen, als wir denken.
Die 99-Prozent-Initiative der Juso will, dass Kapitaleinkommen von Wohlhabenden höher besteuert werden. Der Nationalrat hat dieses Anliegen kürzlich klar abgelehnt. In der Initiative geht es nur um sehr hohe Einkommen.
Joe Biden schläft nicht. Kaum im Oval Office, will er auch schon die Steuern erhöhen. Das wäre dann das erste Mal seit den 1980er Jahren, dass ein US-Präsident sich das traut. Und das Beste daran: Biden will nicht die Kleinen schröpfen, sondern die Konzerne zur Kasse bitten. Er möchte die Gewinnsteuer von 21 auf 28 Prozent erhöhen. Am Schluss darf’s dann wohl ein bisschen weniger sein. Und doch wär’s ziemlich kitzlig. Verglichen mit den Steuersätzen in den Schweizer Steuerparadiesen Zug oder Nidwalden nämlich glatt eine Verdoppelung.
Elektroautos sind umweltfreundlicher als Verbrenner. Dank immer umweltfreundlicheren und billigeren Batterien. Eine Elektrorevolution auf vier Rädern mischt jetzt deshalb die Autoindustrie auf. Ist das gut oder schlecht?
Jean Ziegler über einen neuen alten Hoffnungsträger.