Emissionsabgabe: Abschaffung bringt keine neuen Jobs
Am 13. Februar stimmen wir über die Abschaffung der Emissionsabgabe ab. Die Gewerkschaften sagen klar Nein dazu.
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Am 13. Februar stimmen wir über die Abschaffung der Emissionsabgabe ab. Die Gewerkschaften sagen klar Nein dazu.
Quarantäne-Pflicht weg, Homeoffice-Pflicht weg, fallen demnächst auch das Zertifikat und die Maskenpflicht im öffentlichen Raum? Gegen den massiven Druck der Wirtschaft gibt es im Bundesrat kein Halten mehr. Eine Gewerblerfront fordert sogar einen «Tag der Freiheit»: Alle Corona-Massnahmen sollen an einem Tag fallen. Aber nicht immer sind Rückübersetzungen aus dem Englischen frei von Fallen. «Tag der Freiheit» heisst auch ein Propagandafilm der Nazi-Ikone Leni Riefenstahl über den siebten Reichsparteitag der NSDAP von 1935.
Millionäre, die mehr Steuern zahlen wollen? Und laut schreien: «Tax me now!» Besteuert mich, jetzt! Tja, es gibt eben nichts, was es nicht gibt. Diese Woche haben 102 Millionärinnen und Millionäre einen offenen Brief an alle Teilnehmenden des Welt-Geldsack-Forums WEF geschickt. Dieses findet auch im Jahr 2 von Corona online statt. Und sie hauen darin mit der Faust auf den digitalen Tisch. Weil sie die Nase voll haben von der tödlichen Ungleichheit. Pervers, aber wahr: Die Coronakrise hat die Reichsten dieser Welt noch reicher gemacht. Und die Armen zahlreicher. So konnten die weltweit 2755 Milliardärinnen und Milliardäre ihr Vermögen seit Beginn der Pandemie stärker vermehren als in den gesamten 14 Jahren zuvor.
Jean Ziegler über den letzten Giganten der südafrikanischen Revolution.
Bis Ende 2022 hat die Schweiz voraussichtlich 26 Milliarden Franken neuen Schulden. Der Bundesrat will mindestens die Hälfte davon abbauen. Nötig oder gar vernünftig ist es nicht.
Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich lassen wir die Dinge einfach laufen. Auch die Skirennen in Adelboden und Wengen. Maskenlos grölen da Tausende Fans um die Wette. Nur ein österreichisches Ski-As findet dafür noch die Worte.
Konkrete Situationen erfordern konkrete Analysen: Das haben die Gegnerinnen und Gegner des ökologischen Umbaus leider nicht begriffen. Sie behaupten, man dürfe der Landbevölkerung keine Elektromobilität aufs Auge drücken. Weil diese oft mit dem Auto pendeln müsse. Ein Irrtum.
Jean Ziegler über lange Haftstrafen und einen absurden Untersuchungsbericht.
Alpha, Beta, Gamma, Delta, Omikron: Bald können wir schon das halbe griechische Alphabet auswendig. Und das nur wegen Sars-CoV-2. So nannten wir das Coronavirus vor bald zwei Jahren, als es uns, von Italien heranrollend, einholte. Und aufschreckte. Solch tödliche Viren, das gibt’s doch in Afrika, das gibt’s doch nicht bei uns! So dachten wir damals in unserer ganzen Wohlstandsverwöhntheit. Und nicht wenige denken immer noch, Corona könne ihnen nichts anhaben. Obwohl ein hartes Triage-Regime in den Spitälern näher rückt.
Automatisierung macht Angst. Roboter und Software, die selbständig Daten auswertet, würden Menschen überflüssig machen und zu Massenarbeitslosigkeit führen, lautet ein landläufiges Urteil. Klar, man kann sich eine Science-Fiction-Welt ausmalen, in der künstliche Intelligenz alles menschliche Denken und Schaffen überflüssig macht
Die neue deutsche Regierung legt mit ihrem Koalitionsvertrag im Umweltschutz mehr als einen Zacken zu. Hier die wichtigsten Punkte. Und die Schweiz? Sie will mehrere Hundert Milliarden Franken unnütz für einen Schneckentempo-Umbau hinlegen.
Das Zürcher Luxushotel Baur au Lac ist zwar noch kein Take-away. Doch letzte Woche bot es seiner Klientel ein «Thanksgiving @ Home» an. Schon ab 340 Franken gab es einen saftigen Truthahn, ofengeschmort vom Sternekoch, dazu glasierte Marroni, Rotkraut und Cranberry-Jus. Für einen kleinen Aufpreis war auch Champagner zu haben oder der passende Rote. Alles frei Haus. Bis in die gute Stube geliefert. Aber nicht vom Hotelportier. Auch nicht von einem dieser internationalen Kurierkonzerne, die ihr Personal mit lottrigen Drahteseln und grellen Uniformen losschicken. Nein, das feine Haus vertraut auf Smood.