Endo Anaconda ‒ worksms

An Philomena Colatrella, Chefin der CSS-Krankenkasse

Endo Anaconda

Endo Anaconda ‒ Schriftsteller, Poet und Stiller Has

Schön, machen Sie sich Gedanken über die explodierenden Krankenkassenprämien. Sie fordern «Eigenverantwortung» und die Erhöhung der Mindestfranchise auf 10’000 Franken. Die wenigsten Leute könnten sich das leisten – viele haben schon Mühe, ihre Steuerrechnung zu begleichen. Den sozialen Kollateralschaden, Frau Colatrella, sollen dann wohl die Sozialämter berappen. Ihr Vorschlag ist ein sozialpolitisches Nahtoderlebnis! Unser Gesundheitssystem ist ein gordischer Knoten aus den Partikularinteressen der Pharmaindustrie, der Ärzte und der Versicherungslobby. Die nächste Initiative für eine einheitliche, staatliche Gesundheitskasse ist so sicher wie das Amen in der Kirche – Wir geben nicht auf! Bleiben Sie gesund, Endo

5 Kommentare

  1. Michal Masopust

    Super Antwort, lieber Endo Anaconda! Ich würde nur dazu sagen, dass ich dieser „Frau“ (absichtlich von mir in Anführungszeichen, weil ich persönlich über diese „Frau“ in nicht publizierbaren Wörtern denke!) keine Gesundheit wünschen würde (für sie persönlich, mit ihrem „hochverdienten“ Lohn wäre ihr unverschämter „Vorschlag“ eine Bagatelle!!) sondern nur einen Tag lang in der Haut eines/einer chronisch Kranken IV/AHV Bezüger(in) mit EL leben zu müssen?!!
    Aber das kann man den bornierten und äusserst egoistischen s. g. „Neoliberalen“ nicht beibringen. US-„Gesundheitssystem“ lässt grüssen! Das möchten diese „Leute“ auch in der (noch) sozialen Schweiz einführen?! Währet den Anfängen!! (B. Brecht)

  2. Peter Bitterli

    Wer Philomena Colatrella kennt, weiss, dass sie aus einfachsten, gewerkschaftlich engagierten Verhältnissen stammt. Wer sie kennt, weiss, dass sie sich gerade der Arbeiterbewegung bis heute verbunden fühlt. Wer einen Text richtig lesen kann, weiss, dass Frau Colatrella nie eine Franchise von 10‘000.- „gefordert“, sondern eine drastische Konsequenz aufgezeigt hat, um auf ein brennendes Problem hinzuweisen. Das ist eine alte und bewährte Denkfigur, bei der man allerdings mitdenken muss.
    Die Herren Endo und Michal mögen offensichtlich nicht gerne mitdenken und wählen lieber Mittel und Vokabular der persönlichen Beleidigung, Verleumdung und Diffamierung. «Nahtoderlebnis, Frau, borniert, neoliberal, Leute», Wörter in polemischster Absicht in Anführungszeichen. Und die Redaktion, sonst peinlich darauf bedacht, jedes kritische Wörtchen wegzuzensieren, lässt die ganzen Invektiven, den Sexismus, der da spricht, die Herabwürdigung einfach so, mit im Schweigen brüllend lautem einverständigem Feixen stehen.

    • Roger Fankhauser

      Ohje, Herr Bitterli, man erkennt Ihre Gesinnung ganz schnell.
      Frau Colatrella bezieht einen Jahreslohn von CHF 750’000. Hier von Bescheidenheit zu reden, ist schon ein wenig zynisch, finden Sie nicht auch?
      Ich sehe nicht – auch nicht fast ein Jahr nach ihrer brisanten Aussage – die übrigens aufzeigt, dass die Frau den Sinn der Krankenversicherung überhaupt nicht verstanden hat – dass sich diese Frau gewerkschaftlich einsetzt. Sie hat nichts erreicht und wird auch nichts erreichen, ausser einer Kündigungswelle bei der CSS.
      Schön, dass Sie so ein grosser Fan von der sind.
      Der Rest der Schweiz ist es nicht, wird es nie werden.
      Frau Colatrella darf ruhig mal nachdenken, bevor sie ihr hässliches Maul aufreisst.

  3. Peter Bitterli

    Ich glaube ja nun eher nicht, Herr Fankhauser, dass Sie „meine Gesinnung“ ganz schnell erkennen. Und gesetzt selbst, ich hätte eine: Was für eine wäre es denn, die Sie mir unterstellen, und was würden Sie daraus ableiten?
    Schlüssiges kann es nicht sein, wenn schon Ihre Prämissen derart verhuscht daherkommen.
    Ist Ihnen eine schlecht bezahlte Pfeife als Kassendirektorin lieber?
    Habe ich irgendwo von Bescheidenheit geredet?
    Wieso soll sich eine Kassendirektorin „gewerkschaftlich einsetzen“?
    Gibt es bei der CSS eine Kündigungswelle? Wegen der sensationell niedrigen Verwaltungskosten?
    Bin ich „so ein grosser Fan“ von „der“?
    Sind Sie der „Rest der Schweiz“, dass Sie wissen, dass dieser kein so grosser Fan ist, und es nie werden wird?
    Frau Colatrella denkt also Ihres Wissens kaum je nach?
    So, und jetzt kommt der dickste und schmutzigste Hund, der denn auch Ihre Gesinnung ganz schnell erraten lässt: Die Frau hat also ein „hässliches Maul“, das sie „aufreisst“. Tja, Herr Fankhauser. Ohje.
    Und die Redaktion dieses Forums merkt wieder einmal nicht, was hier Sexistisches, Beleidigendes, wohl gar Rassistisches gesagt wird. Passt ja ins Weltbildchen.

  4. Peter Bitterli

    Ach ja, Herr Fankhauser
    Michelle Obama (Sie erinnern sich gewiss: die Frau dieses tollen Sozialdemokraten, die ja schon wegen einiger biologischer Äusserlichkeiten per definitionem zu den Guten gehört – oder war jetzt das nur eine soziale Konstruktion?) nimmt 800‘000.- für anderthalb Stunden Geplauder.

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