SonntagsverkaufWieder eine Schlappe für die Migros
Wieder einmal pfeift das Bundesgericht die Migros und den Kanton Zürich zurück. Geklagt hatte die Unia.
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Wieder einmal pfeift das Bundesgericht die Migros und den Kanton Zürich zurück. Geklagt hatte die Unia.
Die Wissenschaft warnt davor, das Volk lehnt sie regelmässig ab, die Leute im Verkauf leiden. Das alles kümmert die SVP/FDP-Mehrheit im Bundesrat nicht. Sie will die bewilligungsfreien Sonntagsverkäufe verdreifachen. Und die Zuschläge streichen.
Eigentlich ging’s um Hofläden auf Bauernhöfen. FDP und GLP zimmerten daraus ein Pro-Tankstellenshop-Gesetz. Dagegen kämpfen jetzt Gewerkschaften, Detailhändler, SVP und SP Seite an Seite.
Samstags dürfen die Läden in der Berner Innenstadt bis 17.00 Uhr offenbleiben. Das Traditionswarenhaus Loeb hat trotzdem bis 18 Uhr...
Ein liberaler Traum, der auf Teufel komm raus wahr werden soll: Rechte Parteien greifen den arbeitsfreien Sonntag (schon wieder) an....
Über 9000 Menschen haben die Petition «Nein zu mehr Sonntagsarbeit» unterschrieben. Weil das Parlament zurzeit über 12 verkaufsoffene Sonntage im Jahr diskutiert. Das Verkaufspersonal wehrt sich entschlossen gegen diese Ausweitung.
Die nächste Ohrfeige für die Turbo-Lädeler kommt aus der Ostschweiz: Die Stimmenden im Kanton St. Gallen sagen deutlich Nein zu noch längeren Ladenöffnungszeiten. So wie in 70 Prozent der Abstimmungen in den Kantonen und Gemeinden in den letzten 19 Jahren.
Es war ein «Blick»-Artikel, wohl eher ein Werbespot über eine Beauty-Klinik für Männer. Sie scheint zu laufen wie geschmiert (Haartransplantationen, Botox, das ganze Programm).
FDP und SVP wollen die Ladenöffnungszeiten im Kanton St. Gallen deutlich ausweiten. Weil die Linken gegen diesen Shoppingwahn das Referendum ergriffen haben, stimmt das Volk am 18. Mai darüber ab. Zwei Verkäuferinnen erklären, wieso ihnen die Vorlage nahegeht.
Zurzeit wird im Parlament wieder an den Ladenöffnungszeiten gerüttelt. Das betroffene Verkaufspersonal hat genug – und lanciert heute mit der Unia eine Petition gegen erweiterte Sonntagsarbeit. Sie setzen ein starkes Zeichen auf dem Bundesplatz.
Die Turbo-Lädeler im St. Galler Kantonsparlament wollen die Läden von 5 bis 22 Uhr öffnen. Doch die Ratslinke setzte ein Referendum durch, jetzt darf das Volk entscheiden. Denn klar ist: Länger öffnen, das macht nur Bauchweh.
Genau seit einem Jahr sind in der Berner Innenstadt die Läden jeweils am Samstag länger geöffnet. work hat mit einer Berner Verkäuferin über die negativen Auswirkungen der Extrastunde gesprochen.