Laura mal lautLaura und der Startschuss
Dieser Sommer hat’s wirklich in sich. Er fordert mir viel ab. Ich organisiere mein Leben auf allen Ebenen neu.
Laura Gonzalez Martinez ist Verkäuferin in Zürich und Gewerkschafterin.
Dieser Sommer hat’s wirklich in sich. Er fordert mir viel ab. Ich organisiere mein Leben auf allen Ebenen neu.
Kürzlich brannte es auf der Hardbrücke, und zwar richtig! Die Hardbrücke ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt: Gross, wichtig und immer stark frequentiert.
Die Werte der SVP sind für mich rassistisch, faschistisch, kapitalistisch, absurd, verwirrend und unmenschlich.
In letzter Zeit haben ausnahmslos alle meine weiblichen Gspönli im Laden sich über ihre Müdigkeit beklagt.
Zufällig habe ich bei einem Einkauf ein krasses Gespräch mit angehört. Ein Mitarbeiter erhielt von seinem Chef eine sehr harte und herabwürdigende Kritik.
In der letzten Zeit suche ich Gespräche über das Altern mit unterschiedlichen Menschen in diversen Lebensphasen.
Als ich für einen Kafi und Zigi kurz an die frische Luft ging, wartete mein Gspönli bereits draussen auf den Beginn seiner Spätschicht. Ich fragte, wie es ihm gehe, und seine Sorgen sprudelten plötzlich wie aus dem Nichts aus ihm raus.
Vor kurzem habe ich in einem Café zufällig mit einem Mann aus der Holzbaubranche ein spannendes Gespräch geführt.
Ich habe das Jahr entspannt und sportlich begonnen: Am Neujahrsmorgen früh war ich schwimmen.
Seit sieben Jahren fahre ich am Morgen mit dem Bus um halb sechs zur Arbeit. Um diese Zeit scheint die Stadt noch im Tiefschlaf. Wir Arbeiterinnen nicht. Meistens sehe ich die gleichen freundlichen Gesichter an der Bushaltestelle.
Für mein Kunststudium hatte ich die Gelegenheit, eines meiner Unia-Gspönli zu interviewen, das sich sehr aktivistisch engagiert.
Kürzlich stand meine Chefin vor mir mit einem Berg neu gedruckter Preisschilder und staunte nicht schlecht: Die 100-Gramm-Tafel Schoggi kostet plötzlich einen Franken mehr, uf ein Tätsch.