Das Ja vor dem Aber
Die Zeichen stehen auf Sturm. Der Nahe Osten steht in Flammen, die USA sind ausser Rand und Band, rechtsextreme Tendenzen nehmen weltweit rasant zu,
Autor
Die Zeichen stehen auf Sturm. Der Nahe Osten steht in Flammen, die USA sind ausser Rand und Band, rechtsextreme Tendenzen nehmen weltweit rasant zu,
Sie ist jung, feministisch, links. Sie legt sich auch mal mit mächtigen Männern an. Und das im konservativen Oberwallis. work stellt die neue Sektions-Leiterin Lisa Rossi vor.
Unia-Chefin Vania Alleva über Arbeitgeber, die nicht mehr logisch denken, brandgefährliche SVP-Initiativen und die besten Orientierungshilfen für stürmische Zeiten.
Das Jahr scheint schon alt, arg lädiert, bevor es überhaupt so richtig begonnen hat: Die Brandkatastrophe von Crans-Montana (und plötzlich war die Medienwelt voller selbsternannter Brandspezialisten) oder die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA (und plötzlich schossen ältere Herren als Lateinamerika-Experten wie Pilze aus dem Boden).
Eine neue Studie zeigt: Konkrete Vorteile der Gleichberechtigung für Männer sehen vor allem die Frauen. Männer überschätzen meist, wie sehr Frauen von ihnen erwarten, Männlichkeitsnormen zu erfüllen. Und: Jeder fünfte Mann vertritt die Haltung, dass ein Mann seine Ehre verteidigen solle, notfalls mit Gewalt.
Sie erklommen die extremsten Berge, flogen in schwindelerregenden Höhen oder retteten mit einem Suppentopf-Weitwurf eine Stadt vor dem Verderben. Frauen prägten die Schweiz, doch sie wurden vergessen. Ein neues Buch stellt 20 Pionierinnen ins Rampenlicht.
Ein schwarzes Jahr für Non-Profit-Organisationen: Viele Staaten kürzten die Budgets massiv, und Trump schloss die weltweit grösste Entwicklungsorganisation – ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist gefährlich bis tödlich, sagt Felix Gnehm, Geschäftsleiter von Solidar Suisse.
Es brauchte eine Spontan-Demo auf dem Bundesplatz und eine halbe Million Unterschriften, damit sich der Nationalrat jetzt doch noch für eine zusätzliche Million zum Schutz von Frauen durchringen konnte.
Wie die Heiligen Drei Könige zum Jesuskind reisten sechs scheinheilige Wirtschaftsherrscher ins Land der längst nicht mehr so grenzenlosen Möglichkeiten, um ihrem Heilsbringer zu huldigen. Im unerschütterlichen Glauben an den Kapitalismus.
Die Würde der Arbeitnehmenden ist in Gefahr! Das geltende Arbeitsrecht reicht nicht aus, um die Büezerinnen und Büezer vor zunehmendem Stress, Diskriminierung, den negativen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz oder den Folgen der Klimakrise zu schützen. Deshalb fordert die Unia ein Arbeitsrecht auf der Höhe der Zeit.
Rechte Angriffe auf die Demokratie werden auch über die Körper der Frauen ausgetragen, heute mehr denn je. Umso wichtiger, dass sich Gewerkschafterinnen zusammenschliessen und sich für frauenspezifischen Gesundheitsschutz starkmachen, gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und gegen Lohndiskriminierung.