Unia-Präsidentin Vania Alleva
Liebe Kolleginnen und Kollegen

UNIA-PRÄSIDENTIN Vania Alleva

Es ist eine Frechheit: Um den Abbau der AHV-Renten für die Frauen durchzudrücken, versprachen die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaftsverbände eben noch Verbesserungen in der 2. Säule. Jetzt machen sie das Gegenteil und greifen unsere Pensionskassenrenten an. Der Rentenklau soll weitergehen. Die in der Bundesverfassung geforderte «angemessene Fortführung des Lebensstandards im Alter sichern» wird so für immer mehr Arbeitnehmende zum blossen Wunschtraum.

3 MILLIARDEN. Die BVG-Neurenten sinken seit Jahren. In den letzten 7 Jahren sind sie um mehr als 10 Prozent geschrumpft. Diese neue Abbauvorlage macht es noch schlimmer. Sie kostet uns Arbeit­nehmende jedes Jahr 3 Milliarden Franken, ohne dass wir etwas davon haben. Ganz im Gegenteil: Die BVG-Reform führt zu einer drastischen Rentensenkung. Auch Arbeitnehmende mit kleinen Löhnen werden erheblich mehr Beiträge einzahlen müssen, bekommen dafür aber im Alter nicht mehr, weil die beschei­denen Rentenzuschläge bei den Ergänzungsleistungen grad wieder abgezogen werden. Betrogen fühlen müssen sich darum besonders auch die Frauen. Sie müssen im Alter immer noch mit einem Drittel weniger Rente auskommen. Das ist ein Skandal. Mehr bezahlen, um weniger zu erhalten? Ohne uns!

EXISTENTIELLE NOT. Diese BVG-Revision ist unsozial und teuer. Sie wird unsere Altersvorsorge weiter schwächen. Sie drückt auf die Löhne und senkt die Renten für alle. Das lassen wir uns nicht bieten. Noch mehr Rentenklau liegt einfach nicht drin, schon gar nicht in Zeiten, in denen die steigenden Lebenskosten immer mehr Menschen in existentielle Nöte bringen. Da machen wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter nicht mit. Darum meine Bitte an euch: Unterschreibt rasch das Referendum gegen die BVG-Abbau-Vorlage. Diesen neuen Angriff auf unsere Renten werden wir abwehren. Dieses Mal werden wir gewinnen!

Ich danke euch herzlich.

Vania Alleva

Jetzt gleich unterschreiben: rebrand.ly/rentenabbau-nein

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