FrankreichDie Wut der Feuerwehrleute
Frankreich brennt. Doch Präsident Emmanuel Macron brettert mit dem Jet-Ski über die Wellen. Jetzt regt sich Widerstand.
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Frankreich brennt. Doch Präsident Emmanuel Macron brettert mit dem Jet-Ski über die Wellen. Jetzt regt sich Widerstand.
Seit Margaret Thatchers Wahlsieg von 1979 setzten alle britischen Regierungen beim Service public auf neoliberale Rezepte. Das könnte sich jetzt ändern.
Von den Krankenkassen kennen wir das: Jedes Jahr werden die Versicherten nach der Prämienbekanntgabe mit teuren Werbekampagnen zum Wechseln animiert.
Die Anti-SRG-Initiative bedroht 6000 Jobs inner- und ausserhalb der SRG. work hat stellvertretend für all diese Menschen im «Maschinenraum» mit dem Videotechniker Charles Kavuma geredet.
Belgiens Gewerkschaften kämpfen mit einer grossen Koalition und gezielter Eskalation gegen den Turbo-Kapitalismus der Regierung.
Statt Milliarden-Verlust Milliarden-Gewinn. Seit Jahren verteilen die Kantone mit Schlecht-Budgetierung Millionen von unten nach oben um. Und sie machen munter weiter.
Der französische Premierminister ist gestürzt. Die Gewerkschaften rufen zum Generalstreik am 18. September auf, und eine unbekannte Massenbewegung will Frankreich lahmlegen.
Politik ist immer auch Geographie. Das zeigt jetzt auch der Bergsturz von Blatten im Walliser Lötschental. Denn Blatten liegt in einem von sieben Schweizer Kantonen, die keine staatliche Gebäudeversicherung haben. Mit teuren Folgen.
Der US-Präsident tarnt seinen verschärften Klassenkampf mit einem Krieg der Wörter.
Die «Bilateralen III» gefährden Lohnschutz und Service public. Die Gewerkschaften verlangen innenpolitische Absicherungen. Jetzt bewegen sich Bundesrat und Arbeitgeber. Doch der Weg bleibt steinig und lang. Und die Gewerkschaften wachsam.
Die Gewerkschaften unterstützen die Öffnung gegenüber der EU – wenn diese Öffnung den Lohnabhängigen nützt und nicht schadet. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Lohnschutz nicht gesichert. Die SGB-Delegierten verlangen wirksame innenpolitische Kompensationsmassnahmen.
Den Kantonen geht es um Milliarden besser, als sie budgetiert haben. Das bürgerliche «Verrechnen» hat System und nur ein Ziel: Beim Service public und der sozialen Sicherheit sparen. Und Steuergeschenke an Reiche und Unternehmen verteilen.