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Der Blick aus dem Cockpit auf Europas gefährliche Grenze

Pascal Stadelmann blickt aus einer ungewöhnlichen Perspektive auf das Mittelmeer: aus dem Cockpit eines Kleinflugzeugs. Was er dort beobachtet, sind Boote voller Menschen, Verfolgungen und Situationen, in denen jede Minute zählt.

Seit neun Jahren ist Pascal Stadelmann (35) ehrenamtlich für die Humanitäre Piloteninitiative (HPI) im Einsatz. Er sucht aus der Luft nach Menschen in Seenot und dokumentiert die Situationen, die sich auf dem zentralen Mittelmeer abspielen.

Dabei geht es nicht nur um die Suche nach Booten. Die Besatzungen beobachten auch, wie mit Menschen in Seenot umgegangen wird und was passiert, wenn die libysche Küstenwache eintrifft.

@workzeitung Pascal arbeiter für die HPI ✊🏼🌊✈️ #hpi #sea #pilot #flight #boat ♬ Originalton – workzeitung

Was aus der Luft zunächst wie ein weiterer Einsatz wirkt, kann innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich werden. Bei einem Einsatz vor Lampedusa beobachtete der Pilot eine Situation, in der zwei Menschen ins Wasser sprangen und ein NGO-Schiff bei dem Versuch, ihnen zu helfen, unter Beschuss geriet.

@workzeitung Was denkst du über das Thema? Schreibe es in die Kommentare 👀 #hpi #mittelmeer #pilot #flugzeug #sea ♬ Originalton – workzeitung

Die HPI finanziert sich durch Spenden. Laut eigenen Angaben kann sie im Schnitt mit 50 Franken ein Menschenleben retten: hpi.swiss/donate.

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