Strasse von HormusPutin gewinnt den Irankrieg
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Kamala Harris und Tim Walz machten sich bei einer Veranstaltung der United Auto Workers (UAW) in Detroit für die Gewerkschaften stark und warben für ihre Kandidatur. Verschiedene Milliardäre unterstützen dagegen Trump.

US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris und ihr frisch erkorener Vize-Kanditat Tim Walz, Gouverneur von Minnesota, sprachen am Donnerstag in einem Gewerkschaftshaus in Detroit zu Mitgliedern der United Auto Workers (UAW) und betonten ihre Unterstützung für die Gewerkschaften und eine organisierte Arbeiterschaft, die ihre Rechte einfordert.

Die Mitglieder der UAW-Ortsgruppe 900 aus Detroit gehörten zu den ersten, die im vergangenen Jahr in den Streik traten, als 3300 Beschäftigte eines Auto-Werks in Wayne County am 15. September die Arbeit niederlegten (work berichtete). Während des Streiks, der mit dem Abschluss von Gesamtarbeitsverträgen der UAW mit Ford, GM und dem europäischen Autokonzern Stellantis endete, besuchte auch Joe Biden als erster US-Präsident in der Geschichte einen Streikposten.
Die neuen Verträge brachten Lohnerhöhungen von 25 Prozent und verbesserte Arbeitsverträge für fast 150‘000 Beschäftigte. Die US-Gewerkschaften, welche die Kandidatur von Harris bereits mit grosser Mehrheit unterstützt hatten, begrüssten die Nominierung von Walz. 2023 unterzeichnete er als Gouverneur eine Reihe von Arbeitnehmerschutzgesetzen und gewerkschaftsfreundlichen Gesetzen.

Shawn Fain, der Präsident der UAW, stellte Harris und Walz vor und verglich die Kandidaten mit Trump und J.D. Vance, die in den letzten Monaten versucht haben, die Arbeitnehmenden zu umwerben, deren politische Bilanz jedoch ausgesprochen gewerkschaftsfeindlich ist. «Dies ist ein Moment, in dem es darum geht, auf welcher Seite du stehst, und die Wahl könnte nicht klarer sein», sagte Fain. Unter weiter:
Trump und Vance haben ihr Leben damit verbracht, sich selbst zu dienen, die Klasse der Milliardäre zu vertreten und sich auf Kosten der Arbeiterklasse zu bereichern.

Er schoss zurück auf Trump, der den UAW-Präsidenten in einem Fox-News-Interview als «dumme Person» bezeichnet hatte. «Donald Trump nennt mich dumm», sagte Fain. «Wisst ihr warum? Weil er denkt, dass Autoarbeiter dumm sind. Aber wir sind nicht dumm. Wir fallen nicht auf Trumps alternative Fakten, die wir Lügen nennen, herein».
In Meinungsumfragen liegt Harris inzwischen gleichauf mit Trump. Während sich die Gewerkschaften klar zu Harris und Walz bekennen, werben verschiedene Milliardäre und Hedgefonds-Manager für die Kandidatur von Trump. Insbesondere der Tesla-Chef und X-Besitzer Elon Musk fühlt sich von den rechtsextremen Positionen Trumps angezogen. Er dementierte jedoch eine Meldung des «Wall Street Journals», wonach er monatlich 45 Millionen US-Dollar für Trumps Wahlkampf spenden wolle.