Dem alltäglichen Wahnsinn die Stirn bieten
Sie sind nicht berühmt, keine Stars und schon gar keine Sternchen. Sie stehen auf und erheben ihre Stimme für Gerechtigkeit. Und ganz atypisch für die heutige Zeit:
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Sie sind nicht berühmt, keine Stars und schon gar keine Sternchen. Sie stehen auf und erheben ihre Stimme für Gerechtigkeit. Und ganz atypisch für die heutige Zeit:
Das Jahr scheint schon alt, arg lädiert, bevor es überhaupt so richtig begonnen hat: Die Brandkatastrophe von Crans-Montana (und plötzlich war die Medienwelt voller selbsternannter Brandspezialisten) oder die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA (und plötzlich schossen ältere Herren als Lateinamerika-Experten wie Pilze aus dem Boden).
«Das grenzt an Sklaverei», titelt am 30. Juni 1996 der «Sonntagsblick». Der Grund: Kellner Anto Blazanovic muss im Berner Restaurant Sternenberg plötzlich acht Stunden mehr arbeiten, also neu 50 Stunden pro Woche.
800 Bauleute demonstrierten heute in Bern für familienfreundliche Arbeitszeiten und gegen den Kahlschlags-Irrsinn der Baumeister.
Auch die letzte geplante Verhandlungsrunde für einen neuen LMV bringt keine Einigung. Die Baumeister-Spitze verweigert weiterhin jeden Fortschritt – und will sogar Verschlechterungen durchstieren. Damit steht fest: Diesen Freitag wird Bern beben! Und auch die Bauleute in Basel, der Westschweiz und Zürich stehen in den Startlöchern.
Vor 55 Jahren wurde die Stiftung Ecap von der italienischen Gewerkschaft CGIL gegründet. Heute ist Ecap das zweitgrösste Erwachsenenbildungsinstitut der Schweiz – mit einem speziellen Angebot für Migrantinnen und Büezer.