Wer sind wir?
Der Kniff ist so beliebt wie gefährlich: Rechte bis Rechtsextreme ernennen gerne Sündenböcke.
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Der Kniff ist so beliebt wie gefährlich: Rechte bis Rechtsextreme ernennen gerne Sündenböcke.
Kommen weniger Menschen in die Schweiz, um zu arbeiten, sinken die Mieten. Diese Aussage tönt auf den ersten Blick logisch. Darum wird sie so oft wiederholt. Doch die Zahlen belegen etwas anderes. Etwas ganz anderes.
Mehr als die Hälfte der ausländischen Wohnbevölkerung erfüllen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Das sind 1,2 Millionen Menschen. Dennoch erhielten im Jahr 2022 lediglich 40'000 Personen den roten Pass. Eine neue brisante Studie zeigt die Gründe auf.
Menschen ohne Schweizer Pass kosten die Krankenkassen nicht mehr, sondern weniger als Schweizerinnen und Schweizer. Im Schnitt rund 1000 Franken pro Jahr. Warum wir das wissen? Weil sich SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi von der Bundesverwaltung Munition für fremdenfeindliche Hetze liefern lassen wollte.
«Die Angst vor dem Fremden sitzt tief in uns allen drin. In unseren Herzen wohnt ein kleiner Faschist.» Zwei Sätze, die sitzen.
Was für eine erbärmliche Politik, die dieser Tage ach so starke Männer und wenige Frauen zelebrieren: Auf dem Buckel von schutzsuchenden und mittellosen Menschen zementieren sie ihre Macht.