Verbesserungen für die Chauffeure
Winterthurer Bus-Streik bringt Erfolg!

Der Warnstreik bei Stadtbus Winterthur hat Wirkung gezeigt. Zusammen mit der Gewerkschaft Vpod hat das Personal eine faire Regelung bei den Ersatzdiensten, das Ende der damit verbundenen Minusstunden sowie Verbesserungen bei den Nacht- und Sonntagszulagen erreicht.

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SIE STREIKTEN UND SIEGTEN: Die Fahrer von Stadtbus Winterthur bei ihrem Streik anfangs März. (Foto: Keystone)

Am Donnerstag vor Ostern konnten sich die Winterthurer Buschauffeure mit der Delegation des Stadtrats doch noch einigen. Die Gewerkschaft Vpod schreibt, dass die Forderungen des Personals «grösstenteils erfüllt» worden seien: In Zukunft soll es nur noch ein bis zwei Ersatzdienste pro Monat geben und diese werden keine Minusstunden generieren. Das Buspersonal erhält zudem mehr Mitsprache bei den Dienstplänen und 10 Prozent Nachtzulagen ab 20 Uhr. Bisher gab es für die Chauffeure – anders als für die übrigen städtischen Angestellten – erst ab 22 Uhr Zulagen.

Zusammenhalt der Belegschaft

Die Betriebsleitung von Stadtbus Winterthur hat nun bis im August Zeit, die angekündigten Verbesserungen umzusetzen. Micha Amstad, Gewerkschaftssekretär des Vpod sagt:

Dieser Erfolg ist das Resultat des starken Zusammenhalts in der Belegschaft und von gewerkschaftlicher Organisierung am Arbeitsplatz.

Anfang März hatte das Winterthurer Buspersonal den öffentlichen Verkehr in der Stadt während einem vierstündigen Warnstreik stillgelegt (work berichtete).

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