Oder: Bilden Sie das Schlusslicht. Die Masse dazwischen verblasst in der Erinnerung meist zuerst. Denn wie bei der Jobsuche geht es auch beim Wohnungsmarkt darum, sich von den anderen Mitbewerbenden abzuheben. Das gelingt zum Beispiel, indem Sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt an die Besichtigung gehen, wenn der Vermieter oder die Vermieterin noch nicht mit Eindrücken und den immergleichen Fragen «übersättigt» ist. Sie können auch das Schlusslicht bilden und zuletzt gehen. Dann bekommen Sie vielleicht die Gelegenheit, sich in Ruhe mit dem Vermieter zu unterhalten – und bleiben so in Erinnerung. Ist es die Mieterin, die einen Nachfolger sucht, weil sie vor dem ordentlichen Kündigungstermin auszieht, können Sie versuchen, die Wohnung vor dem offiziellen Besichtigungstermin zu sehen. Sagen Sie zum Beispiel, Sie seien sehr interessiert, aber am offiziellen Termin nicht in der Stadt oder beruflich gebunden, und schlagen dann ein früheres Datum vor. Passt die Wohnung, machen Sie den Vorschlag, eine Absichtserklärung zu unterschreiben, wenn die Mieterin nur Sie als Kandidaten vorschlägt. Damit bringen Sie sich in die Poleposition.